6. Neulich auf meinem Bücherstapel …

Markus Holubek, Gelähmt sind wir nur im Kopf!

Nach einem Skiunfall zu einem Leben im Rollstuhl verurteilt, rappelt er sich auf, kann wieder laufen und bringt jetzt Andere wieder auf die Füsse.

Ein wahrhaft erstaunliches Buch eines Menschen, der sich nicht entmutigen lässt und durch Muskeltraining, Selbstmotivation, Ernährungsumstellung und traditionelle chinesische Medizin wieder laufen lernt, obwohl alle Prognosen nicht wirklich optimistisch nur immer lauteten: „Kann, muss aber nicht!“

 

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5. Zutatenliste für das Brot

Auf vielfachen Wunsch hier noch die Zutatenliste für das Brot

100 g Roggenvollkornmehl
200 g Dinkelvollkornmehl
Mit so viel gefiltertem Wasser vermengen, bis ein weicher Teig entsteht. Diesen über Nacht abgedeckt stehen lassen.
15 g Salz
15 ml Öl
2 Tütchen Hefe (Hefe in etwas warmem Wasser aktivieren)
30 g Weizenkleber
100 g Sonnenblumenkerne
50 g Sesam
50 g Leinsamen
ca. 300 g Weizenvollkornmehl ( je nach Feuchtigkeitsgehalt der Mehle etwas mehr oder weniger)

Alles zu einem klebrigen Teig verkneten.

Den Teig mindestens eine Stunde (gerne auch länger) abgedeckt gehen lassen.
Den Teig in eine passende Backform umfüllen und zusammen mit einer Schale Wasser im auf 240 Grad heißen Ofen 30 Minuten backen.

Viel Erfolg und guten Appetit!

Über Rückmeldungen freue ich mich immer.

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4. Unser tägliches Brot

Das Brot und die Brötchen …

die man heutzutage so kauft … schmecken nur noch nach Luft und Kruste, werden sehr schnell hart und ungenießbar und vor allem: sie machen nicht wirklich satt. Geht es Ihnen genauso?

Aus diesen Gründen habe ich schon vor Jahren angefangen, mit dem Brotbacken zu experimentieren. Zuerst mit einem Brotbackautomaten, weil Brotbacken „ja sooooooo kompliziert ist“.

Aber ich kam mit dem Gerät nicht mehr klar, als ich Vollkornmehl aus der eigenen Mühle verarbeiten wollte. Und wenn ich mir schon die Mühe mache, das Brot selbst zu backen, sollte es dann auch gesünder, besser und bekömmlicher (auch für die Figur!!) sein, als das fertig gekaufte.

Die Brotrezepte aus dem Hobbythekbuch „Darm und Po“ von Jean Pütz waren jahrelang die Grundlage meiner Brotbackstube.

Nachdem hier bei uns beide Spinnradfilialen schlossen, brauchte ich eine neue Quelle für meine Brotzutaten: bis auf den Weizenkleber (Gluten) konnte ich das Rezept auf einfache, in jedem Bioladen erhältliche Materialien umstellen. Diesen Kleber hole ich seither im Mühlenladen der Schapfenmühle in Ulm/Jungingen.

Auch den Sauerteig nach Jean Pütz, der über mehrere Tage entsteht, konnte ich ersetzen: ich nehme jetzt 150g Roggenmehl und 300g Dinkelmehl (beides direkt selbst gemahlen) und setze es mit so viel Wasser an, dass es gut durchfeuchtet ist und nicht mehr aufnehmen kann.

Diese Mischung decke ich ab und lasse sie über Nacht in der Küche stehen. Durch diese Gärung wird das Vollkornmehl sehr bekömmlich und das Brot sehr schön feucht innen und knusprig außen.

Am nächsten Tag werden 2 Tütchen Hefe in warmem Wasser aufgelöst und wenn sich Schaum gebildet hat, zur Mehl-Wassermischung gegeben. Das ganze wird dann mit 30g Weizenkleber, fertig gekauftem Vollkornmehl und auch etwas weißem Mehl, 100g Sonnenblumenkernen, 50g Sesam, 50g Leinsamen, 30g Salz und einer Prise Zucker zu einem klebrigen Teig verknetet. Dieser muss dann 1 Stunde abgedeckt gehen und wird dann, möglichst ohne die entstandene luftige Struktur zu zerstören, in die Backformen gefüllt. Hier geht der Teig noch einmal mindestens 1 Stunde – aber je länger desto besser!! Falls der Teig droht, aus der Form herauszuwachsen, einfach kurz dagegenklopfen, dann sinkt er wieder ab.

Ich backe dann das Brot im auf 240 Grad vorgeheizten Backofen ca 30 Min. Eine Schale mit Wasser im Ofen unterstützt den Backvorgang.

Das ist doch alles gar nicht „sooooo kompliziert“, oder?? Und schmecken tut dieses Brot …
Guten Appetit!!

Zur Zutatenliste

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Glutamat, Gluten, Laktose

Ab heute werde ich Ihnen in regelmäßigen Abständen erzählen, womit ich mich nebenher so beschäftige und welche Tipps und Tricks ich selbst gefunden und ausprobiert habe, damit meine Familie und ich, und alle, die sich dafür interessieren, einfacher gesund leben … Continue reading

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Ein Thema, das mich wirklich traurig macht …

… ist die Art und Weise, wie die Medien, und damit auch die Mehrheit der Menschen, mit Umwelt- und Lebensmittelskandalen umgehen.
Thema Fukushima – ein paar Monate her, damals große Betroffenheit und heute denkt niemand mehr darüber nach.
Thema Dioxin in den Hühnereiern – vor ein paar Monaten großes Geschrei und heute längst vergessen.
Thema EHEC – ich weiß, es ist schon mehr als genug darüber geschrieben worden, aber ist es nicht ein absoluter Witz, dass ein Bakterium, das durch quälerische Massentierhaltung entstanden ist, dazu missbraucht wird, Gemüse und Sprossen zu verunglimpfen und als tödlich darzustellen? Wenn es nicht so traurig wäre, müsste man sich wirklich totlachen…… Und letztendlich läuft es darauf hinaus, was schon vor mehreren hundert Jahren ein kluger Mensch festgestellt hat:

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“

Only after the last tree has been cut down / Only after the last river has been poisoned / Only after the last fish has been caught / Then will you find that money cannot be eaten.

(Weissagung der Cree, zitiert nach Wikipedia)

Blick ins Tal - Mo Scheer

Blick ins Tal rüber zum Hohenlimburger Steinbruch – © Mo Scheer

 

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Das Wichtigste ist doch Gesundheit

Das Wichtigste ist doch Gesundheit – unsere eigene Gesundheit, die Gesundheit unserer Kinder und nicht zuletzt die Gesundheit unserer Umwelt, ohne die wir nicht leben könnten.

Daher verstehe ich nicht, wie es heutzutage „normal“ sein kann, sich mit Fleisch und Wurstwaren auf der einen Seite und Süßigkeiten und Softdrinks auf der anderen Seite vollzustopfen.
Begründet wird dieses Verhalten meist mit
„ich hab keine Zeit zum Kochen“
„ich kann nicht kochen“
„frische Sachen sind zu teuer“
„die Kinder wollen das und lehnen alles andere ab“.
Das Ergebnis dieser Haltung sieht man deutlich in den USA, wo Jamie Oliver mit seiner „Foodrevolution“ Menschenleben rettet, indem er in den Schulen gesundes, nahrhaftes Essen in den Schulkantinen eingeführt hat. Dort gab es, bevor Jamie Oliver eingriff, Pizza schon zum Frühstück!!!!
Dazu wurde gezuckerte Milch mit Erdbeer- und Schokoladengeschmack verteilt, mit der Begründung Kinder müssen Milch trinken und wenn die Milch gezuckert ist und noch extra Geschmack hat, sind die Kinder eher dazu bereit, diese Milch auch zu trinken.
Das von zuhause mitgebrachte Mittagessen bestand bei vielen Kindern, schon ab dem Grundschulalter, aus Schokoriegeln, Bonbons und Softdrinks.

Der Zusammenhang zwischen dieser katastrophalen Ernährung, durch die die Kinder unglaubliche Mengen an Zucker und auch Fett aufnehmen, und der krankhaften Fettleibigkeit, die inzwischen nicht mehr nur in den USA weitverbreitet ist, scheint vielen Menschen erst langsam klar zu werden.
Dazu kommt die ständig steigende Zahl der Kinder, bei denen ADS/ADHS diagnostiziert wird.

Jamie Olivers Food Revolution

In diesen Fällen müsste dringend das Ernährungsverhalten der Kinder und ihres ganzen Umfeldes in die Behandlung mit einbezogen werden.
Wenn man Kindern eine gesunde Ernährung nahebringt und die Unmengen Süßigkeiten aus ihrem Speiseplan streicht, steigt die Konzentrationsfähigkeit an und die Kinder werden deutlich ruhiger.
Dasselbe gilt natürlich für die Erwachsenen, die sich durch zu viel Kaffee und schnell-mal-zwischendurch-was-essen auch nichts Gutes tun und sich dann über Müdigkeit und Kraftlosigkeit wundern.

Eine relativ einfache Möglichkeit, dieses Problem in den Griff zu bekommen, sind Mahlzeiten aus frischen Zutaten, die überhaupt nicht schwierig zuzubereiten sind. Bei Köchen wie Jamie Oliver, der bei aller Berühmtheit bodenständig geblieben ist und sich nach wie vor der einfachen, geschmackvollen Alltagsküche ohne Schnickschnack verschrieben hat, gibt es unendlich viele Anregungen.

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